Verbandsgemeinde Jockgrim
Hatzenbühl - Jockgrim - Neupotz - Rheinzabern

Grußwort des Behindertenbeauftragten der Verbandsgemeinde Jockgrim

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger der Verbandsgemeinde Jockgrim,

gerne bin ich dem Wunsch des Verbandsgemeinderats gefolgt, als man mich bat, das Ehrenamt des Behindertenbeauftragten zu übernehmen.

Nachfolgend möchte ich mich und die Aufgaben eines Behindertenbeauftragten vorstellen.

Vor 30 Jahren haben wir in Jockgrim unsere Wurzeln geschlagen. Eine gute Entscheidung, die wir nie bereut haben. Zusammen mit meinen beiden Kindern und meiner Frau leben und fühlen wir uns sehr wohl in dieser Gemeinschaft. Im August 2009 ging ich nach vielen Jahren als Computer-Entwickler bei Siemens mit 55 Jahren in Rente.

Aufgrund meiner eigenen Behinderung, ich bin seit über 35 Jahre auf einen Rollstuhl angewiesen, kann ich die Bedürfnisse und Anforderungen von Menschen mit Behinderung gut nachvollziehen. Wobei es nicht immer gleich eine Behinderung sein muss, die uns das Leben im Alltag beschwerlich macht.

Dank der modernen Medizin werden wir immer Älter. Wie aber steht es mit der Lebensqualität?

Ist unser Umfeld auf die, mit jedem Jahr größer werdenden Einschränkungen, vorbereitet? Können wir dann, wenn wir vielleicht auf einen Rollator oder Rollstuhl angewiesen sind,  noch unsere gewohnten Wege gehen? Sind die Geschäfte, wo wir bisher eingekauft haben, barrierefrei? Oder hindern uns Stufen, Treppen oder zu schmale Türen am Einkauf? Können wir in den Restaurants, Eisdiele oder öffentlichen Einrichtungen noch die sanitären Anlagen benützen? Was macht eine Familie, die ein behindertes Kind hat. Wird es in die Schule gehen können?

Fragen über Fragen, für die es oftmals eine einfache Lösung gibt – wenn man rechtzeitig daran denkt. Niemand ist vor einer Behinderung sicher. Es gibt keine Garantie auf ein sorgenfreies, gesundes Leben. Gerade deshalb ist es wichtig, dass wir rechtzeitig darauf achten unser Umfeld auf diese Probleme hin auszurichten. Darin sehe ich meine Aufgabe als Behindertenbeauftragter der Verbandsgemeinde Jockgrim. Zum einen will ich darauf einwirken, dass öffentliche Neubauten barrierefrei gestaltet werden, zum anderen will ich aber auch auf die Gewerbetreibenden zugehen um mit ihnen gemeinsam nach Lösungen für die Probleme behinderter Menschen zu suchen, z.B. durch eine geeignete Rampe.

Ihre Probleme sind mir wichtig, wenden Sie sich an mich per Telefon, E-Mail oder vereinbaren Sie am einfachsten einen Termin bei mir zu Hause in der Orchideenstr. 9.
Kommen Sie auf mich zu, ich möchte gern dazu beitragen, unsere Gemeinden so zu gestalten, dass sowohl ältere, wie auch behinderte Menschen sich wohl fühlen und mit den Örtlichkeiten gut zu recht kommen.
 
Ihr Behindertenbeauftragter der Verbandsgemeinde Jockgrim
Heinrich Buschmann

Kontakt

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