Verbandsgemeinde Jockgrim
Hatzenbühl - Jockgrim - Neupotz - Rheinzabern

Bürgermeister Uwe Schwind zu Besuch beim neuen Schulleiter der IGS Rheinzabern

Seit Anfang des Schuljahres 2016/2017 ist Axel Weinstein der neue kommissarische Schulleiter der IGS Rheinzabern. Er ist der Nachfolger von Pete Allmann, der im Dezember letzten Jahres als Schulleiter zum Alfred-Grosser-Schulzentrum nach Bad Bergzabern wechselte. Im Leitungsteam der IGS Rheinzabern sind weiterhin Ingo Lücking als stellvertretender Schulleiter, Bettina Vierthaler als didaktische Koordinatorin und Andreas Weber als Organisationsleiter. Weinstein war vorher Organisationsleiter an der IGS Ludwigshafen Gartenstadt. Als er im Jahr 2001 dort anfing befand sich die Gesamtschule im Aufbau. Der 54-jährige Vater von zwei Kindern im Alter von 11 und 13 Jahren lebt mit seiner Familie in Speyer.

Der neue Schulleiter empfing Bürgermeister Uwe Schwind, um mit ihm über die ersten Erfahrungen an der IGS Rheinzabern zu sprechen. Zu seinen ersten großen Aufgaben gehört die Begleitung des Neubaus für die Oberstufe, der im Frühjahr 2017 fertig sein soll. Im März 2018 steht die erste Abiturprüfung an. Weinstein weiß, dass ein gutes Schulgebäude eine wichtige Voraussetzung für die Attraktivität einer Schule ist. Mindestens genauso wichtig sei aber die Entwicklung von Strategien für eine gute pädagogische Arbeit. Das Kollegium bestünde aus Lehrern, die vorher in unterschiedlichen Schulformen unterrichtet hätten. Er lege den Schwerpunkt seiner Arbeit darauf, dass alle Kolleginnen und Kollegen zu einem Team zusammenwachsen, so Weinstein. Auf eine gute Personalentwicklung lege er großen Wert.

Schwind sieht die IGS Rheinzabern mit Axel Weinstein und seinem Team auf bestem Wege. Die Erfahrungen, die Weinstein beim Aufbau der Gesamtschule in Ludwigshafen gesammelt habe, könne er hervorragend in seine neue Tätigkeit einbringen. Mit der Einrichtung der Oberstufe an der IGS Rheinzabern seien alle Schulabschlüsse in der Verbandsgemeinde Jockgrim möglich. Schwind sieht hierin einen großen Standortfaktor. Das Abitur an der IGS  ist genauso viel wert wie am Gymnasium. „Wenn junge Menschen die Möglichkeit haben, alle Schulabschlüsse vor Ort erreichen zu können, bleiben sie auch länger an ihre angestammte  Heimat gebunden. Das tut dem Gemeinwesen gut. Denn wenn sie sich nach dem Abitur für ein Studium oder für einen beruflichen Weg bei einem Großkonzern entscheiden, müssen sie noch früh genug ihren Heimatort verlassen“, so Schwind.