Verbandsgemeinde Jockgrim
Hatzenbühl - Jockgrim - Neupotz - Rheinzabern

Karl Dieter Wünstel zum Bürgermeister ernannt

Dezember 2017 - Karl Dieter Wünstel war überwältigt und beindruckt von den Grußworten und der großen Anteilnahme der Bürgerinnen und Bürger; dies sei für ihn bereits eine Motivation für das neue Amt. Den Rednern dankte er für die wohlwollenden Worte. Sein großer Dank gebühre allerdings den Bürgerinnen und Bürgern, welche ihm das Vertrauen geschenkt haben. Dies sei Ansporn und Verpflichtung für ihn, sich in den kommen acht Jahren zu bewähren. Bürgermeister der Verbandsgemeinde Jockgrim zu sein, bedeute für ihn eine große Ehre.

Den ungekürzten Text der Rede finden Sie hier. 
    
   

Vereidigung und Übergabe der Urkunde

Die Sitzung im vollbesetzten Dorfgemeinschaftshaus eröffnete der scheidende Bürgermeister Uwe Schwind. An der Zahl der erschienenen Besucher machte Schwind die Bedeutung der Sitzung und das Interesse am Gemeinwesen fest. Er begrüßte die Bürgerinnen und Bürger sowie viele Ehrengäste aus der Politik, Wirtschaft und Gesellschaft.

Nach der Begrüßung vereidigte Bürgermeister Uwe Schwind Karl Dieter Wünstel und übergab ihm im Namen der Verbandsgemeinde Jockgrim die Ernennungsurkunde. Die Ernennung zum Bürgermeister mit Wirkung vom 1. Januar 2018 „erfolgt unter Berufung in das Beamtenverhältnis auf Zeit für 8 Jahre“ lautet der Text der Urkunde.

Mit der Ernennung ist Karl Dieter Wünstel der vierte Bürgermeister seit Gründung der Verbandsgemeinde Jockgrim.

Die Wähler haben sich für Karl Dieter Wünstel entschieden

Landrat Fritz Brechtel, erster offizieller Redner unter den Gratulanten, begann seine Rede mit den an die Besucher gerichtete Worten: „Heute erleben wir Demokratie pur. Wir können stolz auf unsere 70-jährige Demokratie und unser Wahlrecht sein!“ Die Wähler haben sich im Mai 2017 für Karl Dieter Wünstel als zukünftigen Bürgermeister entschieden. Er beglückwünschte Wünstel zur gewonnenen Wahl. Das Vertrauen seiner Wähler habe er sich mit seinem Wesen, seinen Fähigkeiten, Fertigkeiten und seinem Werdegang erarbeitet. Wünstel sei „einer von uns“, welcher sich mit seinem Engagement in der Feuerwehr Hatzenbühl, als mobiler Retter und auch bei seiner Arbeit in verschiedenen Vereinen sowie den politischen Gremien im Kreis sowie in der Orts- und Verbandsgemeinde aktiv einsetze. Er versprach Karl Dieter Wünstel Unterstützung bei seinen Vorhaben und wünschte ihm alles Gute für die Zukunft, verbunden mit dem Rat, bei allem Fortschritt nicht die Menschen zu vergessen.

Der neue Bürgermeisterkollege ist herzlich willkommen

Der Bürgermeister der Stadt Germersheim, Markus Schaile, überbrachte die Glückwünsche als Vertreter des Gemeinde- und Städtebundes Rheinland-Pfalz. Der neue Bürgermeisterkollege sei herzlich in ihrem Kreis willkommen. Diesen erwarte zukünftig die Würde und Bürde des Amtes, ganz nach dem Sprichwort von Friedrich Schiller: „Der Mensch ist nur da ganz Mensch, wo er spielt.“ oder „No pain, no game!“, so Schaile mit einem Augenzwinkern. Er habe jedoch bei Karl Dieter Wünstel keine Bedenken, da dieser sich in der kommunalpolitischen Landschaft sehr gut auskenne und bisher alle Themen beherzt umgesetzt habe. Er sei ein Kommunalpolitiker von Haus aus. Seinen Dank für die gute Zusammenarbeit und kollegiale Unterstützung richtete Schaile auch an Uwe Schwind, den scheidenden Bürgermeister im Amte. Für die Zukunft wünschte er sich die Fortsetzung der bisherig fruchtbaren Zusammenarbeit auch mit dessen Nachfolger.

Karl Dieter Wünstel kann auf die Solidarität der Ortsbürgermeister zählen

Ortsbürgermeister Beil aus Rheinzabern übernahm stellvertretend die Laudatio für die vier Ortbürgermeister der Verbandsgemeinde. Auf seine ganz spezielle Art verwies er auf die „Lobesreden“, welche bei der Verabschiedung des scheidenden Bürgermeisters Uwe Schwind gehalten worden seien. Hier sei das Amt eines Bürgermeisters mit dem Schweben auf „Wolke sieben“ im kommunalpolitischen Olymp verglichen worden. Beil mahnte, doch auch den vier Schutzpatrone der jeweiligen Ortsgemeinden Beachtung zu schenken. Jede einzelne der vier Gemeinden habe ihre speziellen Eigenheiten. Die Mentalitäten passen aber weitgehend zusammen und die Menschen fühlten sich hier wohl. Die ehemaligen Reibereien sind heute längst vergeben und vergessen. Die vier Ortsgemeinden seien zusammengewachsen, auch wegen der ehemaligen Hauptschule „Römerbad“, der heutigen IGS Rheinzabern.

Der neue Bürgermeister könne auf die Solidarität seiner Ortsbürgermeister zählen. Er übereichte Karl Dieter Wünstel als Geschenk eine große irdene Teetasse und empfahl „abwarten und Tee trinken“, ganz nach der Lebensweisheit, die vor übereilten Entscheidungen bewahrt.

„Nicht der Titel adelt, sondern die Entscheidungen, die wir tätigen!“

Der Fraktionsvorsitzende der FWG, Helmut Gurlin, überbrachte stellvertretend die guten Wünsche aller Fraktionen des Verbandsgemeinderates. Ihr Wunsch sei vor allem, dass Karl Dieter Wünstel auch weiterhin so aufgeschlossen und umgänglich bleibe, wie man ihn kenne. „Nicht der Titel adle, sondern die Entscheidungen, die wir tätigen!“, gab er ihm mit auf den Weg.

Uwe Schwind wünscht seinem Nachfolger von Herzen alles Gute

Das Schlusswort hatte der scheidende Bürgermeister Uwe Schwind. Eine Demokratie lebe vom Wechsel, insbesondere bei Wahlen, so Schwind. Nach einem fairen Wahlkampf wollten die Bürgerinnen und Bürger wohl den Wechsel. Für die Zukunft teste er nun den Vorschlag einiger seiner Bürgermeisterkollegen, welche behaupten, es gäbe auch ein Leben nach dem Bürgermeisteramt.
Seinem Nachfolger übergebe er ein gut bestelltes Haus und eine gut aufgestellte Verwaltung. Im Landkreis Germersheim habe die Verbandsgemeinde Jockgrim sehr gute wirtschaftliche und soziale Daten. Dies sei eine hervorragende Basis und er wünschte seinem Nachfolger von Herzen alles Gute für die Zukunft.
Seit der Schlüsselübergabe vor 16 Jahren habe sich im Bürgermeisterzimmer so einiges an Papier angesammelt, weshalb er bis Mitternacht noch keine Schlüsselübergabe machen könne. Jedoch habe er beim Aufräumen die Liegenschaftsakte der Verbandsgemeinde Jockgrim aus dem Jahre 1997 wiedergefunden, welche ihm sein Vorgänger auf dem Schreibtisch zurückgelassen hatte. So übergebe er jetzt diese symbolisch anstelle der Schlüssel an seinen Amtsnachfolger.

Im Rahmen eines sich an die Sitzung anschließenden Bürgerempfanges nutzten die zahlreichen Gäste die Möglichkeit zu persönlichen Glückwünschen.

zurück zu Aktuelles

Nach oben