Verbandsgemeinde Jockgrim
Hatzenbühl - Jockgrim - Neupotz - Rheinzabern

Erklärtes Ziel: klimaneutrale Zentralkläranlage in der Verbandsgemeinde Jockgrim

Das Abwasserwerk der Verbandsgemeinde Jockgrim hat sich zum Ziel gesetzt, die Energieeffizienz seiner Anlage deutlich zu steigern. In diesem Zusammenhang wird nun eine Potenzialstudie durchgeführt, die die gesamte Zentralkläranlage auf energetische Optimierungspotenziale hin untersucht. Die Verbandsgemeinde arbeitet hier mit den auf diesem Gebiet erfahrenen Ingenieuren der BIT Ingenieure AG zusammen. Mittlerweile sind Förderzusagen für die Potenzialstudie vom Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz und vom Ministerium für Klimaschutz, Umwelt, Energie und Mobilität in Rheinland-Pfalz eingegangen. Die Kosten der Studie werden zu insgesamt 90 % gefördert. Die Studie wiederrum ist Grundlage für die Förderung daraus abgeleiteter Maßnahmen. Die Förderung des Bundesministeriums erfolgt im Zusammenhang mit der Nationalen Klimaschutzinitiative.

Bürgermeister Karl Dieter Wünstel freut sich über die Förderzusage und die Initiative des Betriebsleiters der Zentralkläranlage, Dirk Kröger. Aufbauend auf den Ergebnissen der Potentialanalyse plant die Verbandsgemeindeverwaltung Maßnahmen für eine klimaneutrale Zentralkläranlage. Das sei dringend notwendig, denn die Zentralkläranlage sei mit einem jährlichen Gesamtstrombedarf von 610.000 kWh pro Jahr der größte Stromverbraucher der Verbandsgemeinde Jockgrim., so Wünstel.

Nationale Klimaschutzinitiative www.klimaschutz.de/kommunalrichtlinie
Mit der Nationalen Klimaschutzinitiative initiiert und fördert die Bundesregierung seit 2008 zahlreiche Projekte, die einen Beitrag zur Senkung der Treibhausgasemissionen leisten. Ihre Programme und Projekte decken ein breites Spektrum an Klimaschutzaktivitäten ab: Von der Entwicklung langfristiger Strategien bis hin zu konkreten Hilfestellungen und investiven Fördermaßnahmen. Diese Vielfalt ist ein Garant für gute Ideen. Die Nationale Klimaschutzinitiative trägt zu einer Verankerung des Klimaschutzes vor Ort bei. Von ihr profitieren Verbraucherinnen und Verbraucher ebenso wie Unternehmen, Kommunen oder Bildungseinrichtungen.

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