Verbandsgemeinde Jockgrim
Hatzenbühl - Jockgrim - Neupotz - Rheinzabern

Zentrale Vergabestelle hat ihre Arbeit aufgenommen

Gemeinsame Pressemitteilung der Stadt Germersheim sowie der Verbandsgemeinden Bellheim und Jockgrim:

Im Rahmen einer interkommunalen Zusammenarbeit haben die Verbandsgemeinden Bellheim und Jockgrim sowie die Stadt Germersheim eine gemeinsame Vergabestelle eingerichtet. Die drei Bürgermeister Dieter Adam (VG Bellheim), Marcus Schaile (Stadt Germersheim) und Karl Dieter Wünstel (VG Jockgrim) sind zuversichtlich, dass durch die vorhandenen Schnittstellen, vor allem durch den Know-how-Transfer, Beschaffungen effizient, ökonomisch, rechtsicher und einheitlich durchgeführt werden können.
Die Verbandsgemeindeverwaltung Jockgrim stellte dafür stellvertretend für die drei Partner am 04.01.2021 bei der Kommunalaufsicht der Kreisverwaltung den erforderlichen Genehmigungsantrag. Die Genehmigung wurde am 23.03.2021 erteilt. Zum 01.10.2021 hat das Team der zentralen Vergabestelle bestehend aus drei Mitarbeitern seine Arbeit in den Räumlichkeiten der Stadtverwaltung Germersheim aufgenommen. Leila Kneisler ist Mitarbeiterin der Verbandsgemeinde Jockgrim. Die studierte Betriebswirtin hat schon früher im Vergabemanagement gearbeitet. Für die Stadt Germersheim ist Annabell Götz im Team der Vergabestelle tätig. Sie hat ein duales Studium mit der Fachrichtung BWL-Bank absolviert und war zuvor als Interne Revisorin tätig. Für Yannik Gsell ist es die Einstiegsstelle nach Abschluss seines dualen Studiums bei der Verbandsgemeinde Bellheim. Er übernimmt zusätzlich noch Aufgaben in der Bauabteilung.
Die Rechtsgrundlagen des Vergaberechts sind im Laufe der letzten Jahre bedingt durch das europäische Recht und individuelle landesspezifische Regelungen zunehmend komplexer und anspruchsvoller geworden. Um entsprechendes Wissen aufzubauen, hat das Team der Vergabestelle in den ersten Monaten an Seminaren
und Weiterbildungen zum Vergaberecht teilgenommen, unter anderem am Intensivkurs Vergabemanager bei der Kommunalakademie in Boppard.
Derzeit liegt der Fokus auf der Schaffung der technischen und organisatorischen Rahmenbedingungen für die interkommunale Zusammenarbeit. So ist beispielsweise die Nutzung eines geeigneten Vergabemanagementsystems aktuell in Vorbereitung. Dadurch können die Vergabeverfahren vollumfänglich digital abgebildet werden. Ziel ist es, im Laufe des nächsten Jahres alle Vergabeverfahren der drei Partner mit einem Auftragswert größer 10.000 € netto über die zentrale Vergabestelle abzuwickeln.
„Letztendlich profitieren alle davon: die Fachabteilungen können sich intensiv der Umsetzung der Projekte widmen, Haushaltsmittel werden durch objektive Prüfung wirtschaftlich verwendet, die rechtlichen Vorgaben werden eingehalten und nicht zuletzt befinden sich die Bieter in einem fairen Wettbewerb.“, fassen die drei Bürgermeister zufrieden zusammen.

 

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