Verbandsgemeinde Jockgrim
Hatzenbühl - Jockgrim - Neupotz - Rheinzabern

Unternehmensbesuch im Hotel Victoria Living Jockgrim

An der modernen Rezeption empfangen Gerda und Viktoria Marz ihre Gäste.

v. li. Bürgermeister Uwe Schwind, Gerda Marz, Viktoria Marz


   
      

Februar 2016 - Vor einigen Wochen eröffneten in Jockgrim „In den Grüben“ Viktoria und Gerda Marz ihr neu erbautes Hotel „Victoria Living“. Bürgermeister Uwe Schwind und Martina Jochem, für Regionalmarketing bei der Verbandsgemeinde zuständig, besuchten jetzt das neue Haus. Sie wurden von den beiden Geschäftsführerinnen, es sind Mutter und Tochter, durch das stylische Haus geführt und bekamen das Konzept erläutert.

„Wir hatten schon lange die Idee, gemeinsam ein Hotel zu führen“, erzählte Viktoria Marz ihren interessierten Gästen. Deshalb griffen sie zu, als in unmittelbarer Nähe zu ihrem Wohnhaus ein fast leeres Grundstück verkauft wurde. Dort, „in einem Gebiet mit Mischcharakter“, befand sich vorher eine Spedition, die aufgelöst wurde. Die ursprünglichen Pläne, ein reines Boarding-House zu bauen, in dem alle Zimmer Appartement-Charakter haben, mussten die beiden Unternehmerinnen leider aufgeben. Der Ortsteil „In den Grüben“ könne nicht eindeutig als reines Gewerbegebiet oder als Mischgebiet eingestuft werden, so Gerda Marz. Dort gebe es derzeit ein reines Wohnhaus, Gewerbebetriebe und Wohnhäuser der Gewerbetreibenden. Da die Kreisverwaltung das Boarding-House ablehnte, plante die Mutter- und Tochter-Gesellschaft ein Hotel.

„Mir schwebte ein modernes, klares, durchgestyltes Haus vor, das es so in der Region noch nicht gab“, erläuterte Viktoria Marz ihr Baukonzept. Baubeginn war schließlich im August 2014. „Der Neubau verlief nicht so reibungslos, wie wir uns das gewünscht hätten“, erzählen die beiden Inhaberinnen, und nennen als Beispiel die hohen Auflagen, die für den Brandschutz erfüllt werden mussten. „Wir mussten wegen des Atriums hohe Brandschutzauflagen erfüllen“, schildert Gerda Marz die Hürden, die beim Bau überwunden werden mussten.

Der Baustil des Hotels fällt schon von außen auf, denn das Gebäude trägt eine gewagte Dachform, die aus zwei sich nach innen neigenden Pultdächern besteht. Dazwischen liegt ein Dachbereich, der durch drei Oberlichter unterbrochen wird. An den Stirnseiten des Daches befindet sich jeweils eine Dachterrasse, die einen schönen Blick über Jockgrims Dächer und den nahen Wald bietet. In 24 Hotelzimmern können sich die Gäste wohlfühlen, alle Räume gruppieren sich um ein Atrium, das sich über drei Stockwerke erstreckt. Wer im Erdgeschoß im großen Aufenthaltsbereich sitzt, kann acht Meter hoch bis zu den Dachfenstern blicken. Im Atrium befindet sich auch der Lift, um den sich die Treppe nach oben windet, neben dem offenen Atrium liegt der Frühstücksraum. Im Erdgeschoß liegen auch die beiden behinderten-gerechten Zimmer. Sie haben ein angenehm großes Bad mit viel Komfort, als Fluchtweg für diese Zimmer wurde ein zusätzlicher Hinterausgang angelegt. An der Gebäude-Rückseite steht als zweiter Fluchtweg für die oberen Etagen auch eine große Feuertreppe. Die ursprünglich veranschlagten Baukosten stiegen während der Bauphase an, alles in allem habe das Hotel rund 2 Millionen Euro gekostet.

Das Hotel trägt den Namenszusatz „Art-Business & Boardinghouse“, denn neben den Einzel- und Doppelzimmern gibt es im Dachgeschoß vier Zimmer mit einem Wohnbereich, in dem bis zu drei zusätzliche Schlafmöglichkeiten und eine voll eingerichtete Teeküche vorhanden sind. Alle Zimmer haben einen Balkon oder eine Terrasse, es gibt unterschiedliche Kategorien, vom Einzelzimmer über das Superiorzimmer bis hin zum Appartement. Kreativ ist die aktuelle Dekorationsidee von Viktoria Marz, die im Atrium Koffer und Reisegepäck aufgehängt hat. „Unsere weißen Wände in den Fluren sind noch leer. „Ich könnte mir aber vorstellen, die Fläche Künstlern zum Aufhängen ihrer Bilder anzubieten, die Wände laden ja geradezu dazu ein“, so die stil-bewusste Geschäftsführerin.

Unser Zimmerangebot richtet sich in erster Linie an Geschäftsreisende, so Viktoria Marz, aber auch Familien und Touristen sind herzlich willkommen. Von Vorteil sei die ruhige Lage des Hauses und ihre Nähe zur Stadtbahnhaltestelle am Bahnhof Jockgrim. Geplant sei auch ein Fahrradverleih.

Bürgermeister Uwe Schwind ist sehr erfreut, dass sich in der Verbandsgemeinde ein Hotel angesiedelt hat. „Wir brauchten dringend ein solches Angebot, wie immer wieder erfolgte Anfragen von möglichen Übernachtungsgästen in der Verbandsgemeinde zeigten.“ Er dankte den beiden Unternehmerinnen für ihr Engagement und wünschte ihnen viel Erfolg und stets ein voll belegtes Haus.

 

 

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Kontakt

  • Hotel Victoria Living
  • In den Grüben 14
  • 76751 Jockgrim
  • Tel.(07271) 949 77 10
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