Verbandsgemeinde Jockgrim
Hatzenbühl - Jockgrim - Neupotz - Rheinzabern

Dominique Hartmann ist neuer Schulleiter der St. Wendelinus Grundschule Hatzenbühl

November 2017 - Dominique Hartmann, der neue Schulleiter der Grundschule St. Wendelinus in Hatzenbühl, war bereits in den Jahren von 2002 bis 2009 in der Grundschule Hatzenbühl als Lehrer tätig. Im Jahr 2009 wechselte er an die Grundschule an der Römerstraße in Rheinzabern, bevor er nun für die Übernahme der Schulleitung nach Hatzenbühl zurückkehrte.
Die Gäste der offiziellen Amtseinführung wurden von fetzigem Trommel-Rapp und dem Lied „Schön, dass Du hier bist!“ von Schülerinnen und Schülern aus den Klassen 4a und 4 b begrüßt.

Schulrat Stefan Büchner verwies in seiner Rede darauf, dass der neue Schulleiter zu Anfang noch öfter auf die Spuren seiner Amtsvorgängerin Claudia Schwab stoßen werde. Die Arbeit des neuen Schulleiters werde in den kommenden Jahren eine Herausforderung, da wegen zu geringer Schülerzahlen in absehbarer Zeit kein Konrektor als Hilfe zur Verfügung stehen wird. Büchner zeigte Respekt vor Hartmanns Verbundenheit zur Schule und zu Hatzenbühl. Dessen langjährige Erfahrungen aus seiner vorherigen Grundschule an der Römerstraße in Rheinzabern und die Unterstützung des Teams an der Grundschule in Hatzenbühl werden ihm jedoch eine gute Stütze sein. So habe das Kollegium in Hatzenbühl bisher hervorragende pädagogische Arbeit geleistet. Er wünschte Hartmann viel Erfolg bei seiner neuen Aufgabe und eine gute Zusammenarbeit mit Schülern, Lehrern, Schulträger und Elternschaft.

Bürgermeister Schwind überbrachte die besten Grüße der Verbandsgemeinde Jockgrim
Ortsbürgermeister Henigin strahlte mit Schulleiter Hartmann um die Wette, als er ihm die „Hatzenbühler Zigarre“ übergab.

    
Auch Bürgermeister Uwe Schwind gratulierte zur offiziellen Amtseinführung. Für Hartmann sei es eine schöne Wendung, in einer verantwortungsvollen Position wieder zurück zu seiner ehemaligen Lehrstätte zu kommen. In Hatzenbühl finde er ein gut bestelltes Feld vor. So wurde die Grundschule in den letzten Jahren mit großem finanziellen Aufwand von der Verbandsgemeinde Jockgrim gut ausgebaut und in den nächsten Jahren wird es vermutlich auch keine größeren Baumaßnahmen mehr an der Schule geben. Das Gebäude sei jedoch nur eine äußere Hülle. Wichtiger sei das Innenleben einer Schule, die Schulfamilie mit ihrem pädagogischen Personal sowie den Schülern und Eltern, ohne die das Funktionieren der Schule nicht denkbar wäre. Jedoch könne Hartmann sich nicht zurücklehnen, denn Vieles sei noch zu optimieren. So zeige die Erfahrung als Schulträger, dass eine Ganztagsschule eine gute Pflege brauche und sich erst nach Jahren der tatsächliche Erfolg zeige. Hatzenbühl ist die dritte Ganztagsschule von insgesamt vier Grundschulen im Verbandsgemeindebereich. Dies war nicht leicht zu erreichen und wird auch zukünftig kein „Selbstläufer“ sein. Die Ganztagesschule müsse sich jeden Tag neu beweisen. Hartmann habe bereits seinen Führungsanspruch bewiesen und er wünsche ihm viel Erfolg an seiner „neuen alten“ Schule.
Frau Hermann vom Schulelternbeirat der Grundschule St. Wendelinus wünschte sich eine gemeinsame Partnerschaft auf Augenhöhe im gemeinsamen Umgang und verwies auf ein Zitat von Theodore Roosevelt: „Der beste Führer ist derjenige, der sich mit sicherem Instinkt gute Leute aussucht, die tun, was er getan haben möchte und genügend Selbstbeherrschung besitzt, um sich nicht einzumischen, solange sie es tun.“
Ortsbürgermeister Henigin überreichte dem neuen Schulleiter als Präsent eine Hatzenbühler Zigarre und ein Hatzenbühler Wörterbuch. Verschmitzt meinte er, Hartmann habe Hatzenbühl bereits ausprobiert und er freue sich, dass dieser Hatzenbühl der Nachbargemeinde Rheinzabern vorgezogen habe. Hartmann werde schnell feststellen, dass in Hatzenbühl alles über kurze Wege gehe, da Schule, Kindertagesstätte und auch die Ortsgemeinde nah beisammen sind. Er wünschte dem neuen Schulleiter ein gutes Ankommen und ein gutes Miteinander beim Begleiten der Schüler.
Als kleine Überraschung hatten die Kolleginnen eigens ein Lied getextet: “Es kommen die lustigen Tage, Schule Juchhe!“ und mit einem neu verfassten Gedicht „Einerseits und Andererseits“ wurde der Schulalltag in Hatzenbühl vorgestellt.

Dominique Hartmann bedachte in seiner Rede jeden der geladenen Gäste mit persönlichen Dankesworten für deren Kommen und zur gemeinsamen Zusammenarbeit. Das neue Amt sei für ihn mit hoher Verantwortung verbunden, jedoch sei es für ihn wichtig, sich gemeinsam zu präsentieren. Er selbst sehe sich als einen Arbeiter, der bodenständig vorangeht.
Hilfe zu seiner Arbeit erhalte er auch von seinen Kolleginnen und Kollegen aus dem Schulleiter-Café und ganz besonders von seiner Kollegin Nataly Rummler, die wie er ebenfalls aus dem Saarland stammt.
Unter den geladenen Gästen waren auch vier Schüler aus dem Jahr 2002, seiner ersten Zeit als Lehrer in Hatzenbühl. Ebenfalls zu seiner Amtseinführung anwesend war Martina Dosch, die damalige Vorsitzende des Elternbeirates, welche ihm seit der 50-Jahrfeier der Grundschule St. Wendelinus im Jahr 2006 noch gut in Erinnerung geblieben ist.
Wenn er seit seiner Zeit als kommissarischer Schulleiter Bilanz ziehen könne, so sei es wichtig, Schule miteinander zu gestalten. In der Schule wird eine Kultur gepflegt, in der sich alle willkommen fühlen sollen. Als erste Aufgabe habe er eine kleine Leseecke als Schulbücherei in der Ganztagsschule eingerichtet. Auch setze er auf Gemeinsamkeit und Austausch zwischen den Schulen. Ganz nach der Prämisse: “Was nützt es mir, wenn es Schülern in anderen Schulen schlechter geht?“ Auch sehe er sich als einer von wenigen Männern, gegenüber den stark vertretenen Lehrerinnen in der Schullandschaft.
Mit dem Zitat: „Gott, gib mir die Gelassenheit, Dinge hinzunehmen, die ich nicht ändern kann, den Mut, Dinge zu ändern, die ich ändern kann, und die Weisheit, das eine vom anderen zu unterscheiden“,beendete er seine Rede und den offiziellen Teil.