Verbandsgemeinde Jockgrim
Hatzenbühl - Jockgrim - Neupotz - Rheinzabern

Alexandra Schäfer ist Gemeindeschwester plus der Sozialstation

v.l.n.r.: Karl Dieter Wünstel (Bürgermeister der Verbandsgemeinde Jockgrim), Matthias Schardt (Bürgermeister der Verbandsgemeinde Rülzheim), Alexandra Schäfer (Gemeindeschwester plus), Valkana Krstev (Geschäftsstelle Regionale Pflegekonferenz, Pflegestrukturplanung, Bereich Senioren bei der Kreisverwaltung Germersheim.), Dieter Adam (Bürgermeister der Verbandsgemeinde Bellheim)

Die Sozialstation Rülzheim-Bellheim-Jockgrim verfügt mit der Gemeindeschwesterplus nun über ein Beratungsangebot für hochbetagte Menschen, die noch nicht pflegebedürftig sind.
Die Bevölkerung in Deutschland wird immer älter. Mit dem Alter steigt meist auch der Unterstützungs- und Pflegebedarf. Allerdings sind längst nicht alle hochbetagten Menschen regelmäßig auf fremde Hilfe angewiesen, so dass sie einen Pflegegrad und damit Leistungen der Pflegekasse erhalten. Für sie gibt es ab sofort in den drei Verbandsgemeinden Rülzheim, Bellheim und Jockgrim das aufsuchende Beratungsangebot der Gemeindeschwesterplus.

„Die meisten Menschen möchten so lange wie möglich in ihrem gewohnten Umfeld bleiben und können das auch, selbst wenn sie einzelne Tätigkeiten nicht mehr selbständig ausführen können. Hier setzt das Angebot der Gemeindeschwesterplus an“, erklärt Gabi Xander-Decker, Geschäftsführerin der Sozialstation Rülzheim-Bellheim-Jockgrim. Durch die möglichst lange Erhaltung der Selbständigkeit der Seniorinnen und Senioren wird ihnen weiter die soziale Teilhabe ermöglicht – ein wichtiger Aspekt gerade auch für ältere Menschen.

Die neue Gemeindeschwesterplus, Alexandra Schäfer, besucht Menschen ab 80 Jahren auf deren Wunsch zuhause und berät diese individuell, kostenlos, neutral und vertraulich. In die Beratung fließen viele Aspekte des täglichen Lebens ein: Die soziale Situation, Fragen der gesundheitlichen und hauswirtschaftlichen Versorgung, die Wohnsituation und Mobilität bis hin zu Hobbys und Kontakten. Durch die Vernetzung der Gemeindeschwesterplus mit lokalen Gesundheitsanbietern, Gemeinden, Initiativen und Freizeitangeboten kann sie gezielt hilfreiche Angebote vermitteln und so die Lebensqualität der Seniorinnen und Senioren stabilisieren und verbessern.

Die 75-Prozent-Stelle wird durch das Ministerium für Arbeit, Soziales, Digitalisierung und Transformation aus Mitteln des Landes Rheinland-Pfalz sowie der in Rheinland-Pfalz vertretenen gesetzlichen Krankenkassen und Krankenkassenverbände gefördert. Verantwortlich für die Projektkoordination des Landesprojekts Gemeindeschwesterplus im Landkreis ist Valkana Krstev von der Geschäftsstelle Regionale Pflegekonferenz, Pflegestrukturplanung, Bereich Senioren bei der Kreisverwaltung Germersheim.

Alexandra Schäfer war 15 Jahre lang Krankenschwester, den Großteil davon im intensivmedizinischen Bereich, bringt also fachliche Vorkenntnisse mit. Sie wohnt in Bellheim und kennt daher die Region genau. Um das Angebot möglichst schnell bekannt zu machen, hat sie bereits Kontakt zu den Seniorenbeauftragten in allen drei Verbandsgemeinden aufgenommen und wird bei zahlreichen Veranstaltungen präsent sein. Auch mit den Ortsbürgermeistern, Krankenpflegevereinen und anderen Multiplikatoren wolle sie zeitnah sprechen, so Schäfer.
 
Als stellvertretender Vorstandsvorsitzender der Sozialstation Rülzheim-Bellheim-Jockgrim e.V. freut sich auch Bürgermeister Karl Dieter Wünstel über das neue Angebot für die älteren Menschen. Er ist davon überzeugt, dass die Seniorinnen und Senioren hierdurch im eigenen Zuhause entsprechend ihrer Bedürfnisse individuelle Hilfe erhalten können.

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