Verbandsgemeinde Jockgrim
Hatzenbühl - Jockgrim - Neupotz - Rheinzabern

Schulsozialarbeit an der IGS Rheinzabern

Der Schulsozialarbeiter an der IGS Rheinzabern, Sascha Gottschall (li.) berichtete Bürgermeister Uwe Schwind von seiner Arbeit an der IGS Rheinzabern.

   

Sascha Gottschall, Schulsozialarbeiter an der IGS Rheinzabern, traf sich in der Verbandsgemeindeverwaltung von Jockgrim zu einem Gespräch mit Bürgermeister Uwe Schwind. Der 39-jährige Familienvater einer fünf-jährigen Tochter ist seit knapp 1 ½ Jahren über den Träger CJD Maximiliansau an der IGS Rheinzabern beschäftigt. Die Schulsozialarbeit an der IGS Rheinzabern wird finanziert durch Landesmittel, Kreismittel und einem Zuschuss der Verbandsgemeinde Jockgrim. Gottschall ist gelernter Zimmermann und war 12 Jahre lang bei der Bundeswehr als Zeitsoldat verpflichtet. Während dieser Zeit absolvierte er ein Studium der Sozialpädagogik. Seine Arbeitszeit splittet sich zu gleichen Teilen in 20 Stunden Schulsozialarbeit und zusammen mit seiner Kollegin Susanne Wagenblatt in 20 Stunden „Familienorientierte Schülerhilfe“ (FOS). Als Schulsozialarbeiter hilft er den Schülerinnen und Schülern bei der Entfaltung ihrer Persönlichkeit sowie bei der Bewältigung von persönlichen und schulischen Problemen. Er nimmt eine vermittelnde Rolle zwischen Eltern, Schülern und Lehrkräften ein. Dabei kooperiert er mit freien Trägern, dem Jugendamt und weiteren Fachkräften vor Ort. Gottschall ist überzeugt von der Arbeit der IGS Rheinzabern, die in ihrer Konzeption sehr stark auf Nachhaltigkeit setzt. Von dem Lehrerkollegium sei er ungemein freundlich aufgenommen worden, betont Gottschall. Bei seiner Tätigkeit lege er großen Wert auf Teambildung und Zusammengehörigkeitsgefühl. Schon in der 5. Klasse erhalten die Schülerinnen und Schüler in der ersten Woche an der IGS ein Teamtraining, bei dem sie gemeinsam verschiedene Aufgaben lösen müssen. So lernen sie schon in einem frühen Stadium ihrer Laufbahn an der weiterführenden Schule, dass sie gemeinsam mehr erreichen können als alleine.

Nach den Worten von Bürgermeister Uwe Schwind werde den Schülerinnen und Schülern in der Schule nicht nur Wissen z.B. in Mathematik oder Deutsch vermittelt. Die Schulen übernähmen heutzutage zusätzlich neben der Bildung auch Aufgaben im Bereich der Erziehung und Betreuung von Kindern. Er sieht in der Schulsozialarbeit daher einen wichtigen Baustein bei der Begleitung der Schülerinnen und Schüler, damit sie den Herausforderungen des momentanen Schulalltags und ihres späteren Berufslebens gestärkt und positiv begegnen können.