Verbandsgemeinde Jockgrim
Hatzenbühl - Jockgrim - Neupotz - Rheinzabern

Hotel Victoria Living in Jockgrim eröffnet

An der modernen Rezeption empfangen Gerda und Viktoria Marz ihre Gäste. v. li. Bürgermeister Uwe Schwind, Gerda Marz, Viktoria Marz
Im geschmackvollen Frühstücksraum starten die Gäste mit einem reichhaltigen Frühstück positiv in den Tag.
Hotel Viktoria Living verfügt über 24 Doppel- und Einzelzimmer, 4 Dachstudios und zwei rollstuhlgerechte Zimmer.

Vor einigen Wochen eröffneten in Jockgrim „In den Grüben“ Viktoria und Gerda Marz ihr neu erbautes Hotel „Victoria Living“. Bürgermeister Uwe Schwind und Martina Jochem, für Regionalmarketing bei der Verbandsgemeinde zuständig, besuchten jetzt das neue Haus. Sie wurden von den beiden Geschäftsführerinnen, es sind Mutter und Tochter, durch das „stylische“ Haus geführt und bekamen das Konzept erläutert.

„Wir hatten schon lange die Idee, gemeinsam ein Hotel zu führen“, erzählte Viktoria Marz ihren interessierten Gästen. Deshalb griffen sie zu, als in unmittelbarer Nähe zu ihrem Wohnhaus ein fast unbebautes Grundstück verkauft wurde. Dort, „in einem Gebiet mit Mischcharakter“, befand sich vorher eine Spedition, die aufgelöst wurde. Die ursprünglichen Pläne, ein reines „Boarding-House“ zu bauen, in dem alle Zimmer Appartement-Charakter haben und für einen länger andauernden Wohnaufenthalt geeignet wären, mussten die beiden Unternehmerinnen aus baurechtlichen Gründen aufgeben. Der Ortsbereich „In den Grüben“ konnte von den zuständigen Behörden nicht eindeutig als reines Gewerbegebiet oder als Mischgebiet eingestuft werden, so Gerda Marz. Dort gebe es derzeit ein reines Wohnhaus, Gewerbebetriebe und Wohnhäuser der Gewerbetreibenden. Da die Kreisverwaltung das „Boarding-House“ ablehnte, plante die Mutter- und Tochter-Gesellschaft ein Hotel.

„Mir schwebte ein modernes, klares, durchgestyltes Haus vor, das es so in der Region noch nicht gab“, erläuterte Viktoria Marz ihr Baukonzept. Baubeginn war schließlich im August 2014. „Der Neubau verlief nicht so reibungslos, wie wir uns das gewünscht hätten“, erzählen die beiden Inhaberinnen und nennen als Beispiel die hohen Auflagen, die für den Brandschutz erfüllt werden mussten. „Wir mussten wegen des Atriums hohe Brandschutzauflagen erfüllen“, schildert Gerda Marz die Hürden, die beim Bau überwunden werden mussten.

Der Baustil des Hotels fällt schon von außen auf, denn das Gebäude trägt eine gewagte Dachform, die aus zwei sich nach innen neigenden Pultdächern besteht. Dazwischen liegt ein Dachbereich, der durch drei Oberlichter unterbrochen wird. An den Stirnseiten des Daches befindet sich jeweils eine Dachterrasse, die einen schönen Blick über Jockgrims Dächer und den nahen Wald bietet. In 24 Hotelzimmern und 4 Appartements können sich die Gäste wohlfühlen, alle Räume gruppieren sich um ein Atrium, das sich über drei Stockwerke erstreckt. Wer im Erdgeschoß im großen Aufenthaltsbereich sitzt, kann acht Meter hoch bis zu den Dachfenstern blicken. Im Atrium befindet sich auch der Lift, um den sich die Treppe nach oben windet. Neben dem offenen Atrium liegt der Frühstücksraum. Im Erdgeschoß liegen auch die beiden behindertengerechten Zimmer. Sie haben ein angenehm großes Bad mit viel Komfort, als Fluchtweg für diese Zimmer wurde ein zusätzlicher Hinterausgang angelegt. An der Gebäude-Rückseite steht als zweiter Fluchtweg für die oberen Etagen auch eine große Feuertreppe bereit. Die ursprünglich veranschlagten Baukosten stiegen während der Bauphase an, alles in allem habe das Hotel rund 2 Millionen Euro gekostet.
Neben den Einzel- und Doppelzimmern gibt es im Dachgeschoß vier Zimmer mit einem Wohnbereich, in dem bis zu drei zusätzliche Schlafmöglichkeiten und eine voll eingerichtete Teeküche vorhanden sind. Alle Zimmer haben einen Balkon oder eine Terrasse. Es gibt unterschiedliche Kategorien, vom Einzelzimmer über das Superiorzimmer bis hin zum Appartement. Kreativ ist die aktuelle Dekorationsidee von Viktoria Marz, die im Atrium Koffer und Reisegepäck aufgehängt hat. „Unsere weißen Wände in den Fluren sind noch leer. Ich könnte mir aber vorstellen, die Fläche Künstlern zum Aufhängen ihrer Bilder anzubieten, die Wände laden ja geradezu dazu ein“, so die stilbewusste Geschäftsführerin.

Unser Zimmerangebot richtet sich in erster Linie an Geschäftsreisende, so Viktoria Marz, aber auch Familien und Touristen sind herzlich willkommen. Von Vorteil sei die ruhige Lage des Hauses und die Nähe zur Stadtbahnhaltestelle am Bahnhof Jockgrim. Geplant sei auch noch ein Fahrradverleih im Hause. Für ihre Gäste wünscht sich Viktoria Marz eine Erweiterung des  gastronomischen Angebots in Jockgrim. Darüber hinaus ist Viktoria Marz dringend auf der Suche nach Personal für die Rezeption, im Bereich des Frühstückservices und für die Reinigung der Zimmer.

Bürgermeister Uwe Schwind ist sehr erfreut, dass sich in der Verbandsgemeinde ein Hotel angesiedelt hat. „Wir brauchten dringend ein solches Angebot, wie immer wieder erfolgte Anfragen von möglichen Übernachtungsgästen in der Vergangenheit in der Verbandsgemeinde gezeigt  haben.“ Er dankte den beiden mutigen und äußerst kreativen Unternehmerinnen für ihr Engagement und wünschte ihnen viel Erfolg sowie stets ein voll belegtes Haus.

Infos über das Hotel und online-Buchungsmöglichkeiten bietet die Webseite www.victoria-living.de. Viktoria und Gerda Marz freuen sich darüber hinaus über neues Personal für die Rezeption, den Frühstücksservice oder die Reinigung. Bewerbungen können an folgende Adresse gerichtet werden: Hotel Victoria Living, In den Grüben 14, 76751 Jockgrim, (07271) 949 77 10, Mail infovictoria-livingde.

Auf der Tourismus- und Freizeitseite der Verbandsgemeinde Jockgrim www.tourismus-vg-jockgrim.de und im Online-Gewerbeverzeichnis www.gewerbe.vg-jockgrim.de sind darüber hinaus Informationen zu Unterkünften, Gastronomie und Direktvermarktern zu finden. Wünschen Sie mit Ihrem Unternehmen eine kostenlose Veröffentlichung? Bitte melden Sie sich bei Verbandsgemeindeverwaltung, Martina Jochem, Regionalmarketing, Tel. 07271/599-180, Mail m.jochemvg-jockgrimde